Übersterblichkeit

Wir stützen uns auf offizielle Datenquellen, wie z.B. das RKI und das Statistische Bundesamt. Warum?

RKI & Statistisches Bundesamt sind amtliche Quellen! Damit sollten diese Daten eigentlich Grundlage sein für die Entscheidungen von Parlament und Regierung. Leider sprechen diese Daten eine andere Sprache als das, was wir jeden Tag von den Medien, Regierungen und durch Verordnungen aufgetischt bekommen.

1. Übersterblichkeit?

Das Statistische Bundesamt meldet über das Jahr 2020: (1)
➣ „Die Sterbefallzahlen der unter 80-Jährigen liegen etwa auf dem Vorjahresniveau (+1 817 Fälle).“
➣ „Die Zahl der ab 80-Jährigen dürfte im Laufe des Jahres nach Ergebnissen der Bevölkerungsvorausberechnung um etwa 4 bis 5 % zugenommen haben.“
=> Dadurch ist auch eine höhere Anzahl an Verstorbener zu erwarten.

Nun zu einer kleinen Rechnung:

Von der Zahl der in 2020 Verstorbenen werden die „verzerrenden“ Werte abgezogen, um mit den Jahren vorher vergleichen zu können.
Diese Werte sind das Schaltjahr (+2600 Tote) und die Bevölkerungszunahme der Ü80. Nicht berücksichtigt wird der Einfachheit halber die Übersterblichkeit durch die Hitzewelle im August.

Wie lässt sich dieser Wert berechnen?
„Insgesamt starben mindestens 576.646 Personen in dieser Altersgruppe (+41 152 Fälle oder +8 % im Vergleich zu 2019).“(1)
Gemeint war hier die Altersgruppe Ü80 – die Bevölkerungszunahme bei diesen Ü80 beläuft sich auf 5%, also korrigiert sich der Wert um 28.833!

Anstatt der 982489 Verstorbenen in 2020 ist die korrigierte Zahl 951056.

Und diese Zahl ist fast exakt identisch mit der Zahl von 2018.
Notwendig hierfür war nur eine einzige Literaturquelle vom Statistischen Bundesamt.

Wir fragen uns also: Warum wird uns das nicht berichtet? Warum wird ständig von einer Übersterblichkeit fabuliert

2009 (kurz vor dem Ausbruch der Schweinegrippe) wurde die Definition einer Pandemie geändert.
Bis dahin war die Anzahl der Gestorbenen entscheidend, nun ist es die  Anzahl der Infizierten.

Literaturverzeichnis:
1 Pressemitteilung Nr. 044 vom 29. Januar 2021